Genua- Interview: Ich dachte ich sterbeby - 26.06.2004 22:40 Unter den Schwerverletzten vom brutalen Überfall auf die Diaz Schule in Genua war auch ein Medienaktivist aus Großbritannien, der von den Carabinieri beinahe zu Tode geprügelt wurde.
Er erlitt eine durchlöcherte Lunge, gebrochene Rippen und innere Blutungen. In einem Interview im Krankenhausbett in Genua, erzählte er BBC vier Tage danach, wie ihn ein Carabinieri auf den Kopf schlug. “Ich hatte keine Chance”. Der Carabinieri stieß ihn gegen eine Wand, wo er zu Boden fiel und zehn Polizisten ihn während fünf minuten schlugen. “Sie traten mich, schlugen mich mit Fäusten, mit ihren Schlagstöcken und ihren Schildern. Es gab keine Gnade. Ich öffnete meine Augen und begann zu realisiern was um mich herum geschah. Es waren etwa 400 Carabinieri auf der Straße und ich war der einzige Aktivist dort.” Als er am Boden lag stürmten bis zu fünfzig weitere Polizisten an ihm vorbei und traten ihn im Vorbeirennen.
“Eine Zeit lang war es endlos. Ich dachte wirklich dass ich sterbe. Es ist schrecklich wenn Du Deine Knochen in Dir zerbrechen hörst. Ich versuchte einfach ein Auge aufzubehalten und am Leben zu bleiben.” Er wurde ein drittes Mal von Polizei angegriffen bevor er schließlich bewußtlos wurde. Er wachte im Krankenhaus wieder auf wo er unter bewaffneter Bewachung stand. (Ausschnitte aus einem Interview mit BBC Radio 4, 26. Juli 2001): Genoa: I really thought I was dying: http://ga.so36.net/2004/06/869.shtml
Genua fast drei Jahre später, 26. Juni 2004: http://de.indymedia.org/2004/06/86419.shtml
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