Globale Doerfer und Freie Softwareby - 02.11.2004 16:47 Sinn dieses Textes ist es, einen Beitrag zur Aufhebung eines Befremdens oder einer Fremdheit leisten, die meiner Auffassung nach zugleich eine Blockade der Entfaltung der Potentiale freier Software darstellt.
Maintainer: Franz Nahrada, Version 1, 21.04.2001 Quelle: http://www.opentheory.org/globale_doerfer/text.phtml
1.Subsistenz und Kooperation – keine Gegensätze (1) Sinn dieses Textes ist es, einen Beitrag zur Aufhebung eines Befremdens oder einer Fremdheit leisten, die meiner Auffassung nach zugleich eine Blockade der Entfaltung der Potentiale freier Software darstellt. (2) Ich spreche über die Fremdheit zwischen zwei Reaktionsweisen oder Bewegungen, die sich scheinbar in gegensätzlichen Richtungen vom Mainstream der kapitalistisch formierten und staatlich verwalteten Welt abzusetzen versuchen. (3) Grob gesprochen und sehr idealtypisch vereinfacht sind es auf der einen Seite diejenigen, die die emanzipatorischen Potentiale der Vergesellschaftung hochhalten - denen auf der anderen Seite diejenigen gegenüberstehen, die auf der Gewinnung einer realen Basis von Autonomie durch Eigenarbeit und Subsistenz pochen. (4) Mein Beweisziel ist, daß sich die Herstellung realer Autonomie und die Herstellung einer vernünftigen Form der Vergesellschaftung gegenseitig bedingen; es gibt das eine nicht ohne das andere zu haben. Die Formel "Globale Dörfer" ist ein Versuch, die Synthese von Vernetzung und Selbstbestimmung konkret zu denken. |