Kunst gegen den Kriegby - 11.08.2006 17:31
Bisher hat der Krieg mehr als Tausend Todesopfer, die meisten davon ZivilistInnen, Tausende Verletzte und eine nicht überschaubare Zahl von traumatisierten Menschen hervorgebracht. Ein Viertel der Gesamtbevölkerung des Libanon (d.h. 1 Million Menschen) befindet sich auf der Flucht. Die libanesische Küste ist seit der Bombardierung mehrerer Ölreservoirs in den ersten Kriegstagen verseucht. Es handelt sich um eine humanitäre und ökologische Katastrophe, die von der Welt offenbar nicht ernst genommen wird.
In eindrücklichen Aktionen in Berlin "Totenstille" (27. Juli 2006), "Brecht das Schweigen" (2. August 2006) und "STOP WAR" (10. August 2006) machten und machen die KünstlerInnen auf die Dringlichkeit eines sofortigen Waffenstillstandes aufmerksam. "Unser Anliegen ist es, nicht nur über die politischen Verhältnisse aufzuklären, sondern aus einer humanistischen Motivation heraus, die Öffentlichkeit für die Grausamkeiten und die Bedingungen des Krieges zu sensibilisieren. Deshalb wollen wir die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Todesopfer, sondern auch auf die humanitäre Katastrophe im Libanon lenken." http://www.kuenstlergegendenkrieg.blogger.de
http://bloggingbeirut.com/archives/604-Demonstrations-against-the-WAR-BERLIN.html
siehe auch: Video aus Beirut: http://www.beirutletters.org
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